UNUM BLOG

28. November 2019

Storytelling für KMU

Erin­nern Sie sich an Content Mar­ke­ting? Es ist noch nicht lange her, da war es der grosse Hype. Es ent­stan­den Berufe wie Content Manager oder Content Spe­cia­list, die pas­sen­den Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te spros­sen wie Pilze aus dem Boden. Heute ist Content Mar­ke­ting bereits über­holt. Es wurde sozu­sa­gen im Lauf­schritt über­rannt von einem neuen Hype: dem Sto­ry­tel­ling. Im Unter­schied zum Content Mar­ke­ting, welches rele­van­te Inhalte über ver­schie­de­ne Kanäle an die gewünsch­ten Ziel­grup­pen bringen soll, geht es beim Sto­ry­tel­ling zusätz­lich darum, diese Inhalte in gute Geschich­ten zu ver­packen. Damit ver­mit­teln Unter­neh­men nicht nur fach­li­che Inhalte, sie kom­mu­ni­zie­ren auch ihre Werte und Welt­an­schau­un­gen. Sto­ry­tel­ling ist sozu­sa­gen das Content Mar­ke­ting 2.0.

WAS GENAU IST NUN STO­RY­TEL­LING?

Das Sto­ry­tel­ling ist so alt wie die Mensch­heit. Vor Aber­tau­sen­den von Jahren sassen unsere Vor­fah­ren am Lager­feu­er und erzähl­ten ein­an­der Geschich­ten. Womit wieder einmal bewie­sen wäre, dass es nichts Neues gibt unter der Sonne. Es wird nur frisch gerührt, gewürzt und prä­sen­tiert.

Eine Geschich­te braucht einen Span­nungs­bo­gen: Da ist unser Held, er wird bedroht oder steht vor einer grossen Her­aus­for­de­rung. Er begibt sich auf die soge­nann­te «Hel­den­rei­se», um die Lösung zu finden. Und dann – TRARAAA – kommt die Erlö­sung in Form von Produkt XY oder Dienst­lei­stung ABC und rettet unsere Heldin vor dem Unter­gang. Ganze Romane werden nach solchen Strick­mu­stern geschrie­ben. Also ist das doch alles keine Hexerei, jeder und jede kann Geschich­ten erzäh­len. Zumin­dest in der Theorie.

Wer es schon einmal selber ver­sucht hat weiss, dass es harte Arbeit ist. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Thema – oder über­haupt erst die Defi­ni­ti­on des Themas – ist unab­ding­bar. Wer nicht weiss, worüber er oder sie schrei­ben soll, ist ver­lo­ren. Das ist bei jedem ein­zel­nen Blog der Fall, bei jeder Kolumne und bei jeder KMU-Story. Zum Geschich­ten­schrei­ben braucht es einen wachen Kopf, der ver­netzt denkt, Zusam­men­hän­ge erkennt und Sze­na­ri­en ent­wickelt. Fan­ta­sie oder zumin­dest ein aus­ge­präg­tes Vor­stel­lungs­ver­mö­gen ist eben­falls hilf­reich. Und es braucht – Zeit. Die hat heute kaum mehr jemand. Doch nur wer sich genü­gend Zeit nimmt, kann Plots ent­wickeln, die den einen oder anderen, uner­war­te­ten Weg ein­schla­gen, span­nen­de Details auf­spü­ren oder ver­steck­te Schätze zu Tage fördern.

Geschich­ten, die Inhalte ver­mit­teln und bestimm­te Dia­log­grup­pen anspre­chen sollen, basie­ren auf fun­dier­tem Wissen über das Thema, das im Zentrum steht. Dieses Wissen muss sich der oder die Schrei­ben­de aneig­nen. Was wie­der­um eben­falls Zeit braucht. Und wenn die Story geschrie­ben ist, nach allen Regeln der Kunst, lässt man sie am besten noch etwas reifen. Einen Tag liegen lassen oder auch zwei, sich anderen Themen widmen, und dann noch­mals mit einem fri­schen Blick darauf schauen. Etwas nach­wür­zen, weg­las­sen, was zu viel ist, mehr Strin­genz oder weniger Schnör­kel hin­ein­brin­gen – oder etwas aus­schmücken, was zu nüch­tern daher­kommt. Auch das braucht Zeit, aber es macht oft den Unter­schied zwi­schen einer brauch­ba­ren und einer guten Story.

Inter­es­siert? Wir schrei­ben Ihre Story. Erfah­ren Sie mehr bei einem unver­bind­li­chen Gespräch.

Autorin:
Regula Gerber
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