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17. Februar 2020

Aus dem Raster fallen - Warum sich individuelles Webdesign auszahlt

Seit einigen Jahren ist im Webdesign ein Trend zu immer einheitlicheren Websites zu beobachten. Grund dafür ist die Veränderung des Workflows durch Hilfsmittel wie sogenannte Themes, Coding-Bibliotheken und Frontend-Frameworks. Diese Vorlagen und Tools haben dazu geführt, dass es auch für technisch und gestalterisch weniger Versierte einfacher geworden ist, eine Website zu erstellen. Auch kann eine Website dadurch deutlich schneller umgesetzt werden, als wenn sie individuell programmiert wird – was sich natürlich auf die Kosten auswirkt.

Als Folge dieser Entwicklung gibt es zwar aktuell eine grössere Anzahl technisch zeitgemässer und benutzerfreundlicher Websites. Andererseits hat sich dadurch ein Standardlayout durchgesetzt, das einen Grossteil der heutigen Websites kennzeichnet: Logo links, Menupunkte rechts oben, darunter ein Headerbild in voller Breite, zentrierter Head und Call-to-Action-Button, darunter drei Spalten mit einem Icon als Einstiegsbild und zentriertem kurzem Fliesstext. Kommt Ihnen das bekannt vor? Eben.

Der Vorteil ist: Als User wissen wir auf solchen Websites genau, was uns erwartet und wie die Navigation funktioniert. Was dabei aber leider verloren geht ist Wiedererkennung und Individualität.

 

Uniformität vs. Kreativität

Da sich die Website zunehmend zum wichtigsten Marketing- und Kommunikationstool eines Unternehmens entwickelt ist der strategisch gestaltete Gesamtauftritt im digitalen Raum ein wesentlicher Bestandteil zeitgemässer Markenführung. Eine individuell konzipierte, gestaltete und programmierte Website ist die Basis, um ein Angebot besser im Markt zu positionieren und damit besser zu verkaufen. Fallen Sie ruhig aus dem Raster. Denn: Bei zunehmend austauschbaren Websites, die alle auf denselben Technologien beruhen, liegt der Schlüssel zum Erfolg in Individualität, Nutzerfreundlichkeit und angewandter Kreativität.

Klar bedeutet dies ein wenig mehr Aufwand als die Wahl einer Vorlage und das Einfüllen passender Contents. Der Kern eines Unternehmens muss erfasst und in die richtige Sprache – textlich und visuell – übersetzt werden. Die inhaltlichen Anforderungen müssen durchdacht und definiert werden. Gestaltungsprinzipien, die zum Markenkern passen und für eine gute Bedienbarkeit und User Experience sorgen, müssen ausgetüftelt werden. Dies bedingt eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Unternehmen und seinen Bedürfnissen – und insbesondere auch den Bedürfnissen seiner Kunden. Der Mehraufwand lohnt sich aber allemal. Sie gewinnen mehr Aufmerksamkeit. Mehr Wiedererkennung. Und eine massgeschneiderte Website, die genau widerspiegelt, was Ihr Unternehmen einzigartig macht.

Autorin:

Cornelia Spahr

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