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26. Januar 2019

Braucht ein Startup eine Corporate Identity?

Viele Startups sind sich Ihrer Wirkung nach aussen nur beschränkt bewusst. Am Anfang steht eine tolle Idee, die Gründer sind Feuer und Flamme, die Mitarbeitenden voller Tatendrang. Das sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Startup.

Wenn das Geschäft brummt und wächst, bleibt kaum Zeit für Überlegungen zu Themen wie Corporate Design und Corporate Identity. Der nächste Entwicklungsschritt bedeutet nicht selten mehr Personal, Investitionen in Infrastruktur und Technologie, vielleicht neue Partnerschaften. Die Firma ist raus aus den Kinderschuhen, sie hat einen eigenen Charakter, eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Bloss spiegelt sich das nicht nach aussen, weil der Auftritt mit der rasanten Entwicklung nicht Schritt halten konnte. Das sieht dann etwa so aus, wie wenn mein 16-jähriger noch die Kleider vom letzten Jahr tragen würde, die ihm inzwischen zwei Nummern zu klein sind.

Spielt das eine Rolle? Wir meinen, ja. Heute ist alles austauschbar. Mit wenigen Clicks findet sich im Internet ein ähnliches Angebot, vielleicht sogar günstiger. Umso wichtiger ist es für eine Firma, Persönlichkeit zu zeigen, sich klar zu positionieren und zu differenzieren. Oft geht vergessen, dass ein Unternehmensauftritt gepflegt werden muss, damit er authentisch bleibt. Das Logo aus der Gründerzeit muss irgendwann überarbeitet werden. Die schlanke Website bildet das vergrösserte Angebot nicht mehr richtig ab und transportiert die Philosophie des Unternehmens zu wenig. Oder die Anzahl der Mitarbeitenden hat sich innerhalb kurzer Zeit verdoppelt. Grossartig – aber wie sieht es aus mit der Kommunikationsstrategie? Sind die Kleider nicht ein paar Nummern zu klein geworden? Sollte Ihr Startup sich nicht eine passendere Garderobe leisten? Wir nehmen gerne Mass.

Autorin:

Regula Gerber

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